Jannina Herrmann
 1988, Lingen (Ems), Autodidaktin

"Was kennzeichnet deine künstlerische Arbeit und was bewegt dich?"

"Ich verbinde traditionelle malerische Techniken mit organischen, manchmal widersprüchlichen Strukturen, die zu großen Teilen innere Landschaften darstellen. Inspiration finde ich sowohl im Außen, als auch in erweiterten Bewusstseinszuständen: Wahrnehmungsverschiebungen, emotionale Verdichtungen und Prozesse der Transformation. Meine Arbeiten sind keine Abbildungen, sondern Erfahrungsräume.

Meine Werke entstehen im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Chaos, zwischen klassischer Malerei und intuitiver, strukturbetonter Formensprache. Sie sind das Ergebnis innerer Dialoge – gespeist aus Erfahrung, Bewusstseinsarbeit und dem Mut, Konventionen loszulassen.

Ein prägender Wendepunkt war die bewusste Öffnung meines Denkens und Fühlens jenseits etablierter Muster. Diese Erfahrung wirkt bis heute nach und ermöglicht mir, frei von Dogmen zu arbeiten – klar im Ausdruck, offen im Prozess. Der kreative Zustand selbst ist für mich entscheidend.

Ich lade jeden ein sich einzulassen: auf Irritation, Tiefe und das geordnete Unordentlich. Lass uns Wahrnehmung neu denken und begegne dir selbst – im Spannungsfeld zwischen Struktur und Auflösung."

Valon Seferi
1989, Lingen (Ems), Autodidakt

"Was kennzeichnet deine künstlerische Arbeit und was bewegt dich?"

"Vor sechs Jahren habe ich den Stift bewusst in die Hand genommen – und seitdem nicht mehr zur Seite gelegt. Zeichnen und Malen sind für mich keine Phase oder Beschäftigung nebenbei, sondern eine klare Entscheidung. Es ist das, was ich aktuell mit voller Überzeugung verfolgen will.

Lange habe ich geglaubt, dass ein konventioneller Lebensweg ausreichen müsste. Doch das Gefühl, dass etwas Wesentliches fehlte, blieb immer. Intensive persönliche Erfahrungen gaben schließlich den entscheidenden Impuls, mich künstlerisch radikal ehrlicher auszudrücken, und prägen meine Arbeit bis heute.

Auf dem Weg, meine eigene künstlerische Sprache zu finden, entstehen aktuell viele Zeichnungen und Studien. Mich interessiert das Experiment, die direkte Linie, das Ungefilterte. Meine Arbeiten sind geprägt von emotionaler Intensität und dem Mut, auch Unbequemes sichtbar zu machen.

Inspiration finde ich unter anderem bei Otto Dix, Salvador Dalí und Peter Steele – Persönlichkeiten, die sich kompromisslos mit den Schattenseiten des Menschseins auseinandergesetzt und starke, unverwechselbare Bild- und Klangwelten geschaffen haben.

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